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Inspiriert von Austauschprojekten mit Japan und China entwickelt Sigrun Jakubaschke kalligraphische “Pläne” von Orten, die Sie sich malerisch erschließt. Die Topographie ist geprägt von persönlichen Schwerpunkten, Lieblingsorten und Plätzen. Ausgehend vom großen Gesamtplan (Hamburg, Osnabrück) können Interessierte ihren persönlichen Ort bzw. Ausschnitt aus der Gesamtkarte von der Künstlerin malen lassen. So entstehen viele, individuelle Einzelkarten, die jede ihren eigenen Bezug zur Stadt aufweisen.
Die Faszination am Plan mit seinen Überlagerungen und Überschneidungen setzt sich in den “Faltplänen” fort: Skulpturale Papier-objekte entstehen, die ihr Erscheinungsbild ständig verändern können. Geschlossen, geöffnet, nach oben oder unten geklappt, baut der Betrachter mit diesen “Faltplänen” sein eigenes Kunstwerk. Orte können nebeneinander oder untereinander liegen, Flächen durchdringen sich. Die Künstlerin lädt ein zu einer Reise durch ein farbiges Labyrinth.
Nils Schoenholtz
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